Ein bisschen Surfers Paradise in Sri Lanka

Nachdem wir schon eine ganze Menge über Kultur, Wanderung und Tipps und Tricks in Sri Lanka berichtet haben, möchte ich heute noch auf ein kleines Highlight eingehen – das Surfen.

Sri Lanka bietet eine ganze Menge Surfhotspots. Je nachdem an welche Küste man fährt gibt es sogar ganzjährig die Möglichkeit sich in die Wellen zu stürzen. Von Oktober bis April bietet die Südwestküste beste Bedingungen, von April bis Oktober sollte man sich besser an der Ostküste der Insel aufhalten.

Surfhotspot Weligama

Auf unserer Reise in Sri Lanka entschieden wir uns spontan einen Stop in Weligama einzulegen. Glücklicherweise, denn das beschauliche Örtchen entpuppte sich als Paradies für surfbegeisterte Anfänger. Der Ort liegt zwischen Galle und Matara und ist sowohl mit dem Zug als auch mit Bussen gut erreichbar. Im Grunde besteht der Ort nur aus zwei parallelen Straßen, die eine führt direkt an der Küste entlang, an der anderen befinden sich viele Hotels und ein paar Einkaufsmöglichkeiten.

Übernachten in Weligama

Wir übernachteten zunächst im Weligama Surf Bay Resort einem kleinen Guesthouse ungefähr fünf Minuten vom Strand entfernt. Dort gibt es fünf Doppelzimmer und eine sehr schöne Terrasse zum entspannen. Der singhalesische Hausverwalter ist sehr sympathisch und zaubert einem nach dem Surfen ein leckeres Frühstück. Natürlich gibt es eine Vielzahl an Hotels, Hostels und Guesthouses in unterschiedlichen Preisklassen in Weligama. Der Vorteil in der Nebensaison ist, dass man sich erst mal ein Bild von der Stadt und Unterkunft vor Ort machen kann, bevor man sich dann entscheidet. Da wir  länger als ursprünglich geplant in Weligama blieben, sind wir nach zwei Tagen in ein Hotel direkt am Strand umgezogen. Hier hat uns der Pool und die eigene Hängematte vor der Zimmertür sofort überzeugt.

Guesthouse Weligama
Surf Bay Resort Weligama

Surfing Time

Wir hatten uns an unserem ersten Nachmittag schon ein Bild vom Strand und der Vielzahl an Surfschulen gemacht. Da es für mich das erste Mal auf einem Surfboard war, stand natürlich die Frage im Raum zunächst einen Lehrer zu buchen. Ich entschied mich dagegen und wollte es erstmal selber probieren, vor allem da Laura ja schon surferfahren ist und mir viele nützliche Tipps geben konnte. Die Boards kann man sich für umgerechnet 2 Euro für zwei Stunden ausleihen. Die Wellen in Weligama sind sehr flach und regelmäßig, was Anfängern die Chance gibt sehr viel zu üben und auszuprobieren. Nach der ersten Stunde auf dem Softboard war ich vollkommen erledigt, habe mir aber dennoch am Nachmittag gleich nochmal ein Board ausgeliehen.

Unsere Zeit in Weligama haben wir dann nur mit Surfen verbracht. Die beste Zeit ist immer morgens ab 7 Uhr und nachmittags ab 16 Uhr. Das lockt natürlich viele Surfer aufs Wasser. Die Bucht ist glücklicherweise so weit, dass sich die Wassersportler gut verteilen. Der Main Point liegt direkt vor dem Marriott Hotel, an dem auch die fortgeschrittenen Surfer auf ihre Kosten kommen. Ich bin am zweiten Tag von dem Softboard auf ein Hardboard umgestiegen, wodurch mir das Paddeln sofort leichter fiel.

Weligama ist ein absoluter Surfhotsport, wer hier Kultur und Sehenswürdigkeiten erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Nachdem wir morgens und nachmittags immer im Wasser waren, verbrachten wir die Mittagszeit dann einfach so am Strand oder in Garten unseres Hostels. Viele Hotels und Hostels bieten auch Yoga Kurse an, was sich natürlich perfekt mit dem Surfen kombinieren lässt. Abends laden die Surfschulen meist zu Drinks und Party am Lagerfeuer ein oder man kann in den Nebenort Mirissa fahren, in dem garantiert abends einiges los ist.

Wer das Wellenreiten ausprobieren und ein paar Tage den Surferlifestyle genießen möchte, ist in Weligama an der richtigen Adresse. Wie sieht es bei euch aus, wart ihr auch schon einmal in Sri Lanka surfen? Was sind eure absoluten Hotspots?

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