Fünf Tipps für weniger Plastik im Alltag

Nachhaltiges und bewusstes Leben ist ein Thema mit dem ich mich nun schon seit geraumer Zeit beschäftige. Aktuell ist es der Plastikkomsum auf den ich das größte Augenmerk lege. Das Thema wird inzwischen in vielen Bereichen diskutiert und ist ohne Frage eine der großen Problematiken der heutigen Zeit. Ich habe beschlossen etwas an meinem Plastikkonsum zu ändern und das bedeutet für mich mehr als nur den Jutebeutel beim Einkaufsbummel mitzunehmen. Mein großes Ziel ist der komplette Verzicht auf Plastik. Bis dahin wird es natürlich eine Weile brauchen, aber der Anfang ist geschafft. Es gibt glücklicherweise eine immer größer werdende Community, die viele nützliche Tipps hat. Falls ihr also auch an dem Thema Zerowaste und Plastikfrei interessiert seid, seid ihr hier genau richtig. Ein paar kleine erste Schritte, bringen euch bei dem Vorhaben schon ein gutes Stück voran.

1. Die Lebensmittelanalyse

Zu Beginn ist eine Analyse der Produkte des täglichen Bedarfs, wie es so schön heißt, wichtig. Ich habe hierbei alle Lebensmittel in der Küche ausgeräumt und mir ein Bild davon gemacht, was ich da so alles im Vorratsschrank sammle. Zum einen habe ich viele Produkte entdeckt, die ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, zum anderen habe ich einen Überblick darüber bekommen, was häufig gebraucht wird und in Plastik verpackt ist. Wichtig ist es dann zu überlegen, woher man die Produkte auch plastikfrei bekommt. Bei Obst und Gemüse ist das relativ einfach, aber bei Milchprodukten und Süßigkeiten verzweifele ich selbst oft.

2. Die Badanalyse

Badzubehör zählt zu den Hauptquellen des Plastiks. Vom Shampoo bis zur Zahnbürste ist hier wirklich alles aus Plastik. Also habe ich auch hier eine Analyse gestartet und mit Erschrecken festgestellt wie viele Produkte ich gekauft habe und nie wirklich verwendet habe. Mein Tipp: Legt euch eine Box an mit Produkten, die ihr wirklich jeden Tag nutzt. Natürlich sind da noch Produkte in Plastikverpackung dabei, aber die können Stück für Stück ersetzt werden. Shampoo und Duschgel habe ich durch Seife ersetzt, das klappt sehr gut. Die anderen Produkte, die ich nicht wirklich benutze, versuche ich nun aufzubrauchen. Wegschmeißen ist natürlich nicht die Lösung.

3. Trinkflasche und Jutebeutel

Was mir sehr geholfen hat, war es immer eine Trinkflasche und einen Jutebeutel mitzunehmen. Die beiden Dinge nehmen nicht viel Platz weg, retten dich aber in vielen Situationen vor dem Plastikkauf. Wer die Angewohnheit hat, schnell nach der Abeit noch einkaufen zu gehen, dem wird der Jutebeutel immer zu Gute kommen. Die Trinkflasche kannst du auch den ganzen Tag wunderbar auffüllen. Gerade in Deutschland kann man Leitungswasser eigentlich problemlos trinken und Geld spart es auch noch.

Kleen Kanten
Trinkflasche auf Reisen

4. Einkaufszettel schreiben

Das klingt jetzt natürlich etwas seltsam. Ein Einkaufszettel ist aber goldwert. Ich habe damit begonnen mir am Anfang der Woche zu überlegen, was ich gerne kochen will und genau die Dinge kaufe ich ein. So kaufe ich zum einen nicht wahllos ein und zum anderen kann ich mir vorab schon Gedanken machen, ob und wo es das Produkt plastikfrei gibt. Natürlich geht das am Anfang noch nicht so einfach, aber je länger ihr euch darum bemüht, desto mehr Alternativen werdet ihr finden.

Plastikfrei
Plastikfreier Einkauf

5. Community

Mir hat es vor allem am Anfang sehr geholfen, mich von anderen inspirieren zu lassen z.B in Vorlesungen und Workshops in der Stadt aber natürlich auch auf Blogs, Instagram und Pinterest. Es gibt sehr viele interessante Leute mit allerhand Tipps für ein plastikfreies Leben. Meine Lieblingsseiten sind momentan Utopia,  enorm und Smarticular. Die Community wird immer größer und öffnet einem in vielen Punkten die Augen.

Soweit meine Tipps für den Start in ein plastikfreies Leben. Es ist ein Prozess und dauert seine Zeit, aber man bemerkt den Unterschied sehr schnell. Obwohl ich selbst immer noch einige Produkte mit Plastik kaufen muss, ist der Müll den ich produziere viel weniger geworden. Auch fallen mir immer mehr Alternativen ein, manches davon kann man auch gut selber machen! Was genau das ist und wie es geht, zeige ich euch gerne im nächsten Beitrag.

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Fünf Tipps für weniger Plastik im Alltag

  1. […] Was Kosmetik- und Hygieneprodukte betrifft, kann man die eigenen Produkte einfach in kleine wiederverwendbare Gefäße abfüllen, anstatt sich extra Reisegrößen im Drogeriemarkt zu kaufen. Bei Kosmetikprodukten achte ich darauf, dass ich nur noch Naturprodukte verwende, die biologisch abbaubar sind. Ob das der Fall ist, lässt sich einfach über die App CodeCheck prüfen. Falls ihr mehr über das Thema plastikfrei erfahren wollt, lest doch mal Lisas Tipps hierzu. […]

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